{"id":197,"date":"2020-04-22T14:28:59","date_gmt":"2020-04-22T12:28:59","guid":{"rendered":"https:\/\/artemisiavet.de\/?page_id=197"},"modified":"2025-11-25T11:13:59","modified_gmt":"2025-11-25T09:13:59","slug":"leishmaniose-beim-hund","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/results\/publications\/leishmaniose-beim-hund\/","title":{"rendered":"Leishmaniose beim Hund"},"content":{"rendered":"<p>Die Leishmaniose geh\u00f6rt zu einer wichtigen Zoonose, die durch Protozoen der Gattung Leishmania verursacht wird. Der Erreger wird von Tier zu Tier durch den Stich der weiblichen M\u00fccke von Phlebotomus perniciosus und P. ariasi \u00fcbertragen, die vorzugsweise auch den Hund sticht. Auch andere Parasiten wie Fl\u00f6he oder Zecken, welche zuvor Hunde oder Wirte mit Leishmaniose gebissen haben, k\u00f6nnen die Leishmaniose \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Leishmanien sind urspr\u00fcnglich subtropische Parasiten &#8211; inzwischen ist Leishmaniose jedoch wegen des globalen Klimawandels und der dadurch verursachten Erderw\u00e4rmung auch in den Mittelmeergebieten bis hin zu den Schweizer Seen und in vielen l\u00e4ndlichen Gebieten des s\u00fcdlichen und zentralen Teils der iberischen Halbinsel weit verbreitet. Auch in n\u00f6rdlicheren Gebieten, wie beispielsweise in Frankreich oder der s\u00fcdlichen Rheinregion in Deutschland, wurden die Parasiten schon nachgewiesen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-896\" src=\"https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-scaled.jpg 1941w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-227x300.jpg 227w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-776x1024.jpg 776w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-768x1013.jpg 768w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-1165x1536.jpg 1165w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-1553x2048.jpg 1553w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verbreitungsgebiet_Leishmaniose_Europa-114x150.jpg 114w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Wildnis werden z.B. Wildnager vom Parasiten als Reservoir genutzt. Dieses dient dauerhaft als sporadische \u00dcbertragungsquelle und erm\u00f6glicht dem Wirt im Sinne der Selbsterhaltung beider ein v\u00f6llig symptomfreies Leben.<\/p>\n<p>Das Risiko, von den winzigen Sandfliegen gestochen zu werden und zu erkranken, steigt haupts\u00e4chlich im Fr\u00fchling und in hei\u00dferen Jahreszeiten, in der Regel um die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeit des Tages.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/6-Leishmaniose_screen_laboklin.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-893\" src=\"https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Leishmaniose_volkskrankheit_strassenhunde.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Leishmaniose_volkskrankheit_strassenhunde.jpg 1280w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Leishmaniose_volkskrankheit_strassenhunde-300x177.jpg 300w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Leishmaniose_volkskrankheit_strassenhunde-1024x605.jpg 1024w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Leishmaniose_volkskrankheit_strassenhunde-768x454.jpg 768w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Leishmaniose_volkskrankheit_strassenhunde-150x89.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine wirksame Pr\u00e4vention gegen\u00fcber Leishmanien besteht darin, Hunde vor dem Kontakt mit Sandfliegen zu den genannten Risikozeiten mit medikament\u00f6sen oder auch nat\u00fcrlichen pflanzlichen Repellentien wie vor allem Citronella und\/oder Cistus spp. (Zistrose) zu sch\u00fctzen, um M\u00fccken von den empfindlichsten Bereichen wie Kopf, Schleimh\u00e4uten, Hals oder Stellen, die weniger mit Haaren bedeckt sind, geruchlich fern zu halten.<\/p>\n<p>Die Flugf\u00e4higkeit der Sandfliegen ist recht begrenzt. W\u00e4hrend ihres Lebens fliegen sie nicht weiter als 200 Meter vom Ablageort der Larven weg und im Flug k\u00f6nnen sie kaum mehr als f\u00fcnf Meter H\u00f6he erreichen. Zur Larvenentwicklung bedarf es neben Ufergebieten auch Schlammsubstrate, z.B. in Pf\u00fctzen von Baumschulen und landwirtschaftlichen Gebieten. Dadurch ergeben sich ungeahnte Brennpunkte der Leishmaniose in Urbanisierungen und l\u00e4ndlichen Umgebungen.<\/p>\n<p>Es gibt zwei klinische Manifestationen der Leishmaniose:<\/p>\n<ol>\n<li>die Hautform und<\/li>\n<li>die Viszeralform; diese letztere ist die schwerwiegendere Form.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n<p>Es gibt Rasseabh\u00e4ngigkeiten des Befalls: Boxer, Golden Retriever u. Husky sind am empfindlichsten. Bei Galgo und Podenco der iberischen Halbinsel grassiert die Erkrankung (wegen autochthoner Koinzidenz?!) gem\u00e4\u00df langj\u00e4hriger dortigen Erfahrungen eher weniger stark.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:22px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color has-background has-link-color wp-elements-717c0a1e245296c4fbb90ad1ea9986fe\" style=\"color:#3e5b1d;background-color:#e6edd8;font-size:14px\">Besonders empfindliche Hunderassen hinsichtlich Leishmaniose:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"277\" src=\"https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dogs_pixabay-1024x277.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1000\" srcset=\"https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dogs_pixabay-1024x277.jpg 1024w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dogs_pixabay-300x81.jpg 300w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dogs_pixabay-768x208.jpg 768w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dogs_pixabay-1536x416.jpg 1536w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dogs_pixabay-150x41.jpg 150w, https:\/\/artemisiavet.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/dogs_pixabay.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color has-background has-link-color wp-elements-324dc3b93465d8c647d36831c4fd10a5\" style=\"color:#3e5b1d;background-color:#e6edd8;font-size:14px\">Boxer, Husky, Golden Retriever<\/p>\n\n\n\n<p>Die Haut-Leishmaniose ist in der Regel beim Hund zun\u00e4chst nicht so auffallend, kann aber im Verlauf die inneren Organe wie vor allem Nieren und Leber infizieren, wenn nicht rechtzeitig behandelt wird. Die Hautform schreitet nach dem Stich meist nur langsam und in vielen F\u00e4llen wechselnd auch v\u00f6llig symptomfrei voran. Die klinische Symptomatologie ist sehr variabel. Letztendlich kann sie durch Organversagen t\u00f6dlich f\u00fcr den Hund sein.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hinweise f\u00fcr Haut-Leishmaniose sind:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Hautver\u00e4nderungen ohne Juckreiz in Form von Hyperkeratosen und mit unregelm\u00e4\u00dfigen kleieartigen, wei\u00dflichen Schuppen, Alopezie, Depigmentation, Ulzeration, Hautrissen und (Sicker-) Blutungen, gerade an der Ohrr\u00e4ndern<\/li>\n\n\n\n<li><u>Orte der Hautver\u00e4nderungen<\/u>: Gelenke, Gliedma\u00dfen und hyperkeratotische Ballen, Ohrr\u00e4nder, Nase, Nasenspiegel, um beide Augen herum (typische Brillenbildung)<\/li>\n\n\n\n<li>spr\u00f6de und ungew\u00f6hnlich lange, teils hohle Krallen. Erst im weiteren Fortschreiten ergeben sich:<\/li>\n\n\n\n<li>reduzierte Belastbarkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Gewichtsverlust<\/li>\n\n\n\n<li>Somnolenz<\/li>\n\n\n\n<li>geschwollene Lymphknoten oft an den Hintergliedma\u00dfen des Hundes<\/li>\n\n\n\n<li>Bewegungsst\u00f6rungen hin zur<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Viszeralform<\/strong> mit messbarer Nieren- bzw. Leberinsuffizienz, Nasenbluten, Verdauungsst\u00f6rungen, aufgezogenem Bauch, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit Apathie und m\u00e4\u00dfigem, undulierendem Fieber<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Diagnose, Status Quo-Sicherung und weiteres individuelles Vorgehen: <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Direkter Erregernachweis mittels PCR von Punktionsmaterial (Knochenmark, Lymphknoten) oder von Hautbioptaten oder Abklatsch von Hautl\u00e4sionen.<\/li>\n\n\n\n<li>Indirekt durch Antik\u00f6rpernachweis mittels ELISA (90 % Sensitivit\u00e4t) oder IFAT (50-70 % Sensitivit\u00e4t); Antik\u00f6rper erst 2-3 Wochen nach der Infektion<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Annahme: Hund infiziert, aber klinisch gesund.<\/strong> Hund zeigt keine Symptome bei der klinischen Untersuchung und keine klinisch-pathologischen Befunde bei der Routine-Laboruntersuchung (gro\u00dfes Blutbild, biochemisches Profil und Urin-Untersuchung); dennoch wurde eine Infektion nachgewiesen.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberwachung dieser Hunde alle 3 \u2013 6 Monate<\/li>\n\n\n\n<li>Purinarme Ern\u00e4hrung, z.b. mit&nbsp;Alleinfuttermitteln von <strong>LupoVet: <\/strong><br><strong><a href=\"https:\/\/www.lupovet.de\/produkte\/natur-liche-hundenahrungen-aquapress\/lupovet-selection-classic\/261\/ibderma-veggiesens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IBDerma VeggieSens<\/a><\/strong> oder <a href=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>IBDerma TapiOvo Mini<\/strong><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Annahme: Hund ist infiziert und zeigt deutliche klinische und\/oder klinisch-pathologische Befunde.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Erfassung der momentanen Medikation beim Hund: Pr\u00e4parat und Dosierung:<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00f6he Antik\u00f6rpertiter:<\/li>\n\n\n\n<li>Ergebnisse der Eiwei\u00dfelektrophorese<\/li>\n\n\n\n<li>Albumin\/Globulin Quotient<\/li>\n\n\n\n<li>Kreatininwert:<\/li>\n\n\n\n<li>Proteinurie? UPC-Wert<\/li>\n\n\n\n<li>Purinarme Ern\u00e4hrung, z.b. mit&nbsp; Alleinfuttermitteln von <strong>LupoVet: <\/strong><br><strong><a href=\"https:\/\/www.lupovet.de\/produkte\/natur-liche-hundenahrungen-aquapress\/lupovet-selection-classic\/261\/ibderma-veggiesens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IBDerma VeggieSens<\/a><\/strong> oder <a href=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>IBDerma TapiOvo Mini<\/strong><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>LupArte 2.0: THERAPIEPROTOKOLL<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Derzeit ist kein pharmakologisches Pr\u00e4parat zur prim\u00e4ren Leishmaniose-Therapie<br>in Deutschland zugelassen, allerdings k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<p>-Allopurinol,<br>-Miltefosin und<\/p>\n\n\n\n<p>-N-Methylglucaminantimonat im Rahmen des<br>Therapienotstandes bezogen werden und im Rahmen einer sog. &#8222;Umwidmung&#8220; verschreibungspflichtig zum Einsatz kommen. Dieser ist individuell leider unterschiedlich intensiv wirksam und zudem nicht selten mit systemischen Nebenwirkungen behaftet.<\/p>\n\n\n\n<p>Alternativ kann mit&nbsp; -von der WHO endlich auch f\u00fcr die Malariatherapie des Menschen empfohlenem Artemisia annua Pflanzenmaterial therapiert werden. Gegen\u00fcber den Wildwuchsformen enth\u00e4lt LupArte 2.0 z.B. die ca. 20fache Artemisininmenge als einem Hauptwirkmolek\u00fcl.<\/p>\n\n\n\n<p>Die LupArte2.0-Dosierung und das Protokoll f\u00fcr die Leishmania variieren je nach<\/p>\n\n\n\n<p>Leishmanien-Titer und dem klinischen Zustand des Hundes.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben zwei Protokolle f\u00fcr LupArte 2.0, eines kombiniert mit Eisen und eines ohne Eisen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Leishmaniose &#8211; Behandlung:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bis heute gibt es keine Behandlung, die eine vollst\u00e4ndige Heilung der Leishmaniose garantiert. Die Standard-Behandlung mit Allopurinol\/Glucantime ist -aus gutem Grunde- auf Dauer angelegt. Sie hilft dem Tier meist, die klinischen Symptome (zumindest zeitweise) deutlich zu lindern und Organ-Komplikationen zu reduzieren. Des \u00d6fteren kommt es allerdings zu verminderter Wirksamkeit und schweren Unvertr\u00e4glichkeiten. Der Titer kann endlich mitunter nicht kontrolliert\/reduziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Parasiten sind Tarnexperten und wenn sie sich bedroht f\u00fchlen (z.B. durch Behandlungen), persistieren sie vom Immunsystem zunehmend unbemerkt und widerstehen so chronisch. Deshalb sind Behandlungen aller Art titerabh\u00e4ngig oft klinisch und meist lebenslang n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist eine <strong>purinarme Ern\u00e4hrung, <\/strong>z.B. mit Alleinfuttermitteln von <strong>LupoVet: <\/strong><br><strong><a href=\"https:\/\/www.lupovet.de\/produkte\/natur-liche-hundenahrungen-aquapress\/lupovet-selection-classic\/261\/ibderma-veggiesens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IBDerma VeggieSens<\/a><\/strong> oder <a href=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>IBDerma TapiOvo Mini<\/strong><\/a> anzuraten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LupArte 2.0<\/strong> (Artemisia annua, in wirkstoffoptimierender Kombination mit Artemisia annua Pflanzenbl\u00e4ttern) wurde und wird seit mehr als einem Jahrzehnt mit erfolgreichen Ergebnissen z.B. in Spanien praktisch angewendet und tier\u00e4rztlich auch labordiagnostisch positiv \u00fcberwacht: die Symptome reduzieren sich, der Titer sinkt. Weitere systematische Untersuchungen laufen bereits.<\/p>\n\n\n\n<p>Artemisia annua-Pflanzen differieren in ihrer Zusammensetzung je nach Anbauqualit\u00e4t, Klima und Boden. Zudem wirken sich unterschiedliche Darreichungs- und Bearbeitungsformen extrem auf den Wirkstoffgehalt aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach mehr als einem Jahrzehnt Erfahrungen mit den Auswirkungen von Artemisia annua bei Hunden wissen wir, dass <strong>ein gro\u00dfer Wirkstoffkanon<\/strong>, den die Pflanzen bilden, wichtig ist. Ihr Bekanntheitsgrad ist noch relativ gering und ihr Wirkung ist noch unzureichend erforscht, was sich aber positiv \u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>LupArte 2.0 ist eine sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlte Mischung von mehreren hochwertigen Annua Artemisia-Herk\u00fcnften und deren Zubereitungen. Es wurde und wird, mit dem Ziel, das Produkt zu optimieren, in verschiedenen Zusammensetzungen spektroskopisch analysiert. Es wird eine optimale Zusammensetzung bez\u00fcglich Artemisinin- Casticin-, Chrysosplenol- und Eupatoringehalten inmitten aller weiteren weitgehend unbekannten pflanzlichen Wirkstoffen angestrebt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>LupArte 2.0-Protokoll ohne Eisenzugabe:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist eine <strong>purinarme Ern\u00e4hrung, <\/strong>z.B. mit Alleinfuttermitteln von <strong>LupoVet: <\/strong><br><strong><a href=\"https:\/\/www.lupovet.de\/produkte\/natur-liche-hundenahrungen-aquapress\/lupovet-selection-classic\/261\/ibderma-veggiesens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IBDerma VeggieSens<\/a><\/strong> oder <a href=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>IBDerma TapiOvo Mini<\/strong><\/a> anzuraten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Initialtherapie:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hunde mit hohem Titer und \/ oder schweren Symptomen: ca. 75 mg\/kg\/Tag LupArte 2.0, aufgeteilt in drei, noch besser vier Dosen\/Tag, f\u00fcr 12 Wochen ohne Unterbrechung, jeweils grunds\u00e4tzlich ca. 30-60 Minuten vor der F\u00fctterung in K\u00e4se\/Kochreisb\u00e4llchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist auch der ideale Zeitpunkt, um den Leishmanien-Titer erstmals zu \u00fcberpr\u00fcfen. Ab der 12. Woche reduziert sich die Dosis in der Regel auf eine <strong>Dauertherapie<\/strong> mit ca. 50mg\/kg\/Tag auch in 3 bis 4 Dosen, weitere 12 Wochen ohne Unterbrechung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird eine lebenslange Behandlung empfohlen, da der Parasit nicht vollst\u00e4ndig eliminiert wird: Er beherrscht eine effektive immunologische Tarnung und vermehrt sich u.U. unbemerkt vom Immunsystem. Daher sollte erst nach 6 Monaten, wenn die Krankheit kontrolliert zu sein scheint, die Therapie versuchsweise abgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Situative Dauertherapie:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hunde mit niedrigen Titern und kontrollierten Symptomen kann man mit einer Erhaltungsdosis von ca. 50mg\/kg\/Tag ab der 12. Woche idealerweise ohne Unterbrechung, oder auch situativ versuchsweise undulierend mit je 5-7 t\u00e4giger Dauer mit je 2 t\u00e4giger Unterbrechung behandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls aufgrund einer nachlassenden Wirkung oder eines Absetzens von LupArte 2.0 die Symptome zur\u00fcckkehren, ist es ist zielf\u00fchrend, wieder mit der Initialtherapie von ca. 75mg\/kg\/Tag zu beginnen, und die Symptome werden in der Regel wieder abnehmen. Falls nicht, sollten sie auf eine m\u00f6gliche viszerale Beteiligung achten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>&nbsp;<\/strong><strong>LupArte 2.0-Protokoll mit Eisenzugabe: (unter tier\u00e4rztlicher Kontrolle)<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist eine <strong>purinarme Ern\u00e4hrung, <\/strong>z.B. mit <strong>Alleinfuttermitteln von <strong>LupoVet: <\/strong><\/strong><br><strong><strong><a href=\"https:\/\/www.lupovet.de\/produkte\/natur-liche-hundenahrungen-aquapress\/lupovet-selection-classic\/261\/ibderma-veggiesens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IBDerma VeggieSens<\/a><\/strong> oder <a href=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/lupovet.de\/ibderma-tapiovo-mini-norefluxx\/v19tap07\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>IBDerma TapiOvo Mini<\/strong><\/a><\/strong> anzuraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die LupArte 2.0 Behandlung wird hierbei durch die Kombination von oraler Eisenapplikation oder noch besser durch Injektionen (in situativ anzupassender H\u00e4ufigkeit) verbessert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies unterst\u00fctzt die sogenannte Ferroptose, die besagt, dass die komplexe Artemisia-annua-Wirkung durch Gegenwart erh\u00f6hten freien Eisens optimiert wird. Dies wird nur unter strenger tier\u00e4rztlicher Kontrolle empfohlen, die eine Titer-Analyse und die evidente Korrektur der w\u00f6chentlichen Eisendosen erm\u00f6glicht. Ziel ist es, dauerhaft hohe, aber sichere Eisenspiegel im Blut zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Normaler Eisenbereich 140-170 \u00b5g \/ dl.<\/p>\n\n\n\n<p>Zieleisenbereich 250 +- 30 \u00b5g \/ dl w\u00e4hrend der gesamten Behandlung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beginn:<\/strong> Nach initialer Kontrolle von Serum-Eisen in den ersten drei Tagen vor Beginn der Behandlung mit LupArte &nbsp;2.0, sollte Eisen verabreicht werden:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oral in Form<\/strong> von <strong>LupoVet <a href=\"https:\/\/www.lupovet.de\/produkte\/ergaenzer-fuer-hunde\/lupovet-ergaenzer-a-z\/238\/lucefer-eisen-pulver?number=V724Fer120\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LuCefer<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dosierung:<br><\/strong>pro 10 kg Lebendgewicht pro Tag bis zu 2 x 1 gestr. Messl\u00f6ffel, idealerweise in 1 Essl\u00f6ffel Feuchtnahrung anger\u00fchrt mit dem Futter verabreichen;<br>Messl\u00f6ffelinhalt: gestrichen = 4,5 g, geh\u00e4uft = 7,5 g<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oder Eisengabe mit intramuskul\u00e4ren oder subkutanen Injektionen<\/strong><br>von z.B. Ursoferran\u00ae\/Myofer\u00ae (100mg Eisen\/ml). Initiale Dosis: 100 mg\/10 kg Gewicht zun\u00e4chst ein bis zweimal pro Woche.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem dritten Tag der Einnahme von Eisen beginnt die Behandlung ohne Pause mit LupArte 2.0. Dosis: 50mg x Kilo\/Tag aufgeteilt in 3 Dosen, ca. eine Stunde vor den Mahlzeiten. LupArte 2.0 sollte vorzugsweise mit K\u00e4se\/Kochreisb\u00e4llchen statt Fleisch verabreicht werden!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eisendosen werden situativ fortgesetzt und w\u00e4hrend der ersten 12 Wochen der Behandlung mit LupArte 2.0 in H\u00f6he und H\u00e4ufigkeit nachjustiert, wobei ein hoher Gehalt von 250 + &#8211; 30 \u00b5g\/dl beibehalten wird. Die ideale Zeit, um den Leishmanien-Titer nachzumessen, ist nach ca. 12 Wochen. Die Behandlung mit LupArte 2.0 ist u.U. situativ lebenslang, nach den ersten 12 Wochen und nach den Analysen des Tierarztes kann man zumindest zwischenzeitlich die Eisengabe absetzen und LupArte 2.0 in einer Grund-Dosierung von 50mg\/kg \/Tag nach dem eisenfreien Behandlungsprotokoll geben. Wie er\u00f6rtert, kann auch der Versuch des (vor\u00fcbergehenden?!) Absetzens der Behandlung erwogen werden, auch wenn dies Risiken birgt. Grunds\u00e4tzlich wirken erh\u00f6hte Eisenserumgehalte synergistisch zu Artemisia annua.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<div style=\"height:24px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich:<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:24px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Leishmaniose geh\u00f6rt zu einer wichtigen Zoonose, die durch Protozoen der Gattung Leishmania verursacht wird. Der Erreger wird von Tier zu Tier durch den Stich der weiblichen M\u00fccke von Phlebotomus perniciosus und P. ariasi \u00fcbertragen, die vorzugsweise auch den Hund sticht. Auch andere Parasiten wie Fl\u00f6he oder Zecken, welche zuvor&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/results\/publications\/leishmaniose-beim-hund\/\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":56,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"templates\/template-onecolumn.php","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-197","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=197"}],"version-history":[{"count":45,"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/197\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1102,"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/197\/revisions\/1102"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/56"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/artemisiavet.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}